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Portrait

Zu meiner Person


Bernd W. Flach
BERND W. FLACH, geb. 1954, verheiratet. Ausbildungen als Lithograph, Heilpädagoge (1978-82), Kinesiologe (seit 1983). Fort- und Weiterbildungen in NLP und Hypnotherapie (M. Erikson), Dehypnotherapie (Dr. Günther Bayer 1986/87), Kurzzeittherapie (1988), Paar- und Familientherapie (Kieler Institut für Paar-Familientherapie 1989-92). Therapie und Selbsterfahrungen mit Methoden der Humanistischen und Transpersonalen Psychologie (seit 1978), dem Schamanismus (Michael Harner). Essential Space Clearing (Denise Linn). Diverse naturheilkundliche Fortbildungen u.a. Orthomolekulare Medizin, Spagyrik; Seit 1989 selbstständige Tätigkeit in eigener Beratungs-Praxis; 2006 Begründung der Intentionalen Kinesiologie (IntKi) und der Entwicklung von EmoTap®. Seit mehr als 35 Jahren Zen-Praxis und Beschäftigung mit dem Buddhismus; seit 1999 Mitglied der Dharma Sangha (R.Baker Roshi) in der Lehrlinie von Shunryu Suzuki, in neuerer Zeit inspiriert durch Genpo Roshi, Big Mind, dem Voice Dialog und dem Integralen Ansatz von Ken Wilber;
Übersicht

Beweggründe

Schon früh in meiner Jugend bewegten mich die zentralen Fragen nach dem Sinn dieses Hier- seins und meines Bewusstseins. Sie prägten meinen Lebensweg und mein Forschen nach dem Geist. Meine spirituelle Suche führte mich 20 jährig zum Zen-Buddhismus nach Japan und zu der Mystik des Abendlandes. Über die Tiefenpsychologie C.G. Jungs tauchte ich in die Strömung der Humanistischen und Transpersonalen Psychologie ein und landete bei den körper-energetischen Methoden Wilhelm Reichs und der Kinesiologie, die damals noch ganz in den Anfängen war und bis heute mein Leben bestimmt.Neben der Suche nach dem Essentiellen des Lebens trat mein tiefes Interesse nach ganzheitlicher Heilung und Entwicklung mehr und mehr in den Vordergrund. Die Verbindungen zwischen Geist und Körper über das energetische Medium einer nicht-materiellen Kraft zog mich in den Bann, um die Mechanismen des Lebendigen und des Schicksals tiefer zu verstehen – und diese mit anderen Menschen zu teilen resp. zu nutzen.

Heute interessiert mich sehr wie unser Geist und Gehirn zusammen wirken, wie unsere Grundhaltungen, Einstellungen und Absichten unsere Realität erschaffen. Ich bin interessiert wie wir auf Prozesse von Heilung und Transformation positiven Einfluss nehmen können und dabei unser Herz heilen. Ohne Vertrauen, Empathie und Mitgefühl vergiften wir uns und vergiftet sich eine Gesellschaft. In diesem Zusammenhang hinterfrage ich unser gegenwärtiges politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Gesellschaftssystem und unterstütze alle positiven Sichtweisen und Lebensmodelle, die unsere fundamentale Kooperationsbereitschaft in Gemeinschaften fördern und eine Verantwortungsfähige planetarische menschliche Identität entwickeln.

Arbeitsmodelle

Modelle sind für mich stets nur Landkarten mit unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlicher Genauigkeit. Sie sind immer begrenzt, aber nützlich und praktisch. Ein Modell verhilft uns zu neuen Informationen um in einem geschlossenen System neue Impulse für Veränderungen zu initiieren. Modelle entstehen aus bestimmten Erfahrungen, Blickwinkeln, Filtern und Annahmen, haben aber sonst keinen Wahrheitsanspruch. Richtig oder Falsch sind bedeutungslos, da Landkarten nicht die Landschaften sind, sondern Reduktionen. Sie heben bestimmte Aspekte hervor, andere werden unterdrückt. Wenn wir Glück haben, können wir in bestimmten Fällen Veränderungsschritte oder Heilungen in Gang setzen!

Von mir als Individuum spreche ich in diesem Zusammenhang stets vom Geist-Körper oder Körper-Geist und als Selbst behandle ich mich als eine Vielheit! Im kinesiologischen Kontext benütze ich unterschiedliche Termini wie "der Körper oder Organismus", "eine Seite oder Teil", „systemisches Selbst", "Familien-Selbst", Vater- oder Mutter-Selbst", "inneres Kind", "Ahnen", „die Unbewusste Weisheit“, o.a., um Dialoge, Heil- und Korrekturen einzuleiten oder direkt zu beauftragen.

Ich gehe immer von einem sich selbstorganisierenden System aus, das auf Kommunikation basiert. Sein oberstes Ziel ist das Überleben in einem sinnvollen und Sinn stiftenden Kontext. Da wir uns immer zu einem grösseren Ganzen zugehörig fühlen, haben wir ein Bedürfnis unser Leben in den Dienst einer grösseren Sache zu stellen, selbst, wenn es uns das Leben kosten könnte! Der Organismus von Körper und Geist tut immer sein Bestes im jeweiligen Augenblick! Er heilt und korrigiert sich also immer selbst, vorausgesetzt sein internes Feedbacksystem ist in gutem Zustand. Ihn darin zu unterstützen, sehe ich als meine wesentliche Aufgabe.

Aber Menschen sind Mysterien wie das Leben selbst und entziehen sich letztlich jeder Reduktion. Ich begegne Menschen als Mensch und meine Rolle als Coach ist relativ und vorübergehend. Wir alle sind einzigartige einmalige Wesen eines Ganzen an einem einzigartigen Platz im Multiversum.

Unsere Körperlichkeit ist Erscheinung und Niederschlag einer Lebensgeschichte, die nicht nur individuell zu verstehen ist. Sie ist unvergleichlich! Ich bin Ich, weil du Du bist. Wir begegnen uns und erschaffen damit ein neues einzigartiges Beziehungsfeld und sind miteinander „verschränkt“, wie Quantenphysiker vielleicht sagen würden. Aber selbst diese Begegnungen, sind vermutlich nie Zufall gewesen. Unsere Interaktionen und das, was wir gemeinsam bewegen, wird unsere Welt verändern! – Deine und meine!

"Krankheiten" sind Etiketten für unliebsame und Angst einflössende und schmerzhafte Erlebnisse. Erfahrbare Energien aus dem Gleichgewicht als Folgen von inneren Haltungen, Gedanken und Vorstellungen, deren Geschichte oft weit in die Vergangenheit reicht und manchmal sogar zukünftiges einschliesst! Sie sind kein Zufall, sondern erzählen ihre Geschichte! Sie nur beseitigen zu wollen ohne ihre Geschichte zu verstehen oder neu zu schreiben, bringt kein Heil! – Hier versuche ich mein Bestes!

Werkzeuge

Luft und Wasser mit einem gut kontrollierten Feuer sind meine Elemente, die es mir ermöglichen, mich in fast jede Geschichte einzufühlen, Veränderungen anzuregen und manchmal zu provozieren. Mein Handwerk effektive Veränderungen zu initiieren ist breit und fliesst mir aus der Hand und dem Mund.

Die kinesiologischen Werkzeuge

sind im Laufe von gut 25 Jahren zu meiner zweiten Natur geworden. Neben den diversen direkt kinesiologischen Ausbildungen, habe ich viele der anderen Methoden, mit denen ich in Berührung kam, auch kinesiologisch weiter untersucht und adaptiert. Meine anfängliche Faszination und immer wieder neuen Verblüffungen über Erfolge und Wirkungen haben sich zu einem tiefen Vertrauen in die kinesiologischen Wirkmechanismen entwickelt.

Inspiriert von Modellen aus Psychologie, Wissenschaft, Philosophie, Heilkunde sowie traditionellen und neueren spirituellen Schulen, nebst meinen eigenen Untersuchungen und Erfahrungen, haben sich zu meinem eigenen Stil entwickelt, den ich „Intentionale Kinesiologie“ bezeichne. Mit diesem Begriff, kommt für mich einer der wichtigsten Schlüssel für Heilung und Veränderung zum Ausdruck.

Einige der wichtigsten Arbeitsmodelle der Kinesiologie (Kinesiologie Richtungen), die mich wesentlich in meinem kinesiologischen Werdegang geprägt haben, sind u.a.:


  • Touch for Health (John F. Thee)
  • Edu-Kinesiologie / Brain Gym (Paul Dennison)
  • Three in One Concept (Gorden Stokes, Daniel Whiteside)
  • PKP (Bruce Dewe)
  • Advanced Kinesiology (Andrew Verity)
  • LEAP (Dr.Charles Krebs)
  • SIP`s (Ian Stubbing)
  • Omega Coaching (Dr.Roy Martina)

Kinesiologisches Selbsttesten

Als ich 1985 im Instructor-Training von Touch for Health erstmals von der Edu-Kinesiologie Dr.Paul Dennisons hörte, war dies mit einem Zitat von ihm verknüpft, das lautete:
"Du testest andere nur so gut, wie du dich selbst testen kannst!"
Edu-Kinesiologie Dr.Paul Dennisons

Dieser Satz elektrisierte mich, da ich schon immer ein leidenschaftlicher Autodidakt war. Und ich begann mich selbst zu testen. In den ersten Wochen hatte ich manchmal Muskelkater in den Fingermuskeln, bald aber konnte ich mich in jeder emotionalen Verfassung selbst testen und mich analog von „Münchhausen's Zopf“ meist selbst aus dem Sumpf ziehen.

Jahrelang untersuchte ich auf immer verschiedene Arten meine „blinden Flecken“ beim Selbsttesten auch mit Hilfe von NLP- und Hypnotechniken zu entdecken. Die Schwierigkeiten und Fallstricke dieser Ressource-Technik lösten sich zunehmend auf. Die Differenziertheit meiner Arbeit hat sich durch die Selbsttest-geleiteten Prozesse enorm verfeinert und meine Intuition erst dadurch wirklich entwickelt. Ich kann das obige Zitat nach all den Jahren nur bestätigen und empfehle es allen als wichtige Ressource zur Selbst-Kompetenz – nicht nur Therapeuten und Coaches, sondern Allen!

Essential Space Clearing

Nach Jahren mit Erforschungen der inneren Räume, begann seit kurzem eine vor über 20 Jahren abgebrochene Entwicklungslinie der Geobiologie und Radiästesie in neuem Gewand aufzutauchen. Der Raum und das Feld ausserhalb einer Person als einen Spiegel des inneren „Selbst“ zu sehen, war ja nicht neu, aber erschien mir in neuer Bedeutung. Die Lebens-Räume mit ihrem energetisch gespeicherten Gedächtnis von allem, was in diesen Räumen erlebt wurde und der möglichen Wechselwirkung mit ihren Bewohnern, hat auf neue Weise mein Interesse entzündet.

In der Entwicklung des Essential Space Clearing durch Denise Linn, einer Heilerin und Schamanin mit einer indianischen Mutter, begegnete ich einer integrativen Methode alter schamanischer Techniken, die verbunden mit dem Feng Shui mir neue Sichtweisen öffneten. Dass auch in diesem System die bewusste Intention betont und von entscheidender Bedeutung ist, hat mich elektrisiert und war auch eine Bestätigung meines eigenen entwickelten Arbeitsmodells. Es war leicht dieses System in meine bisherigen Erfahrungsbereiche zu integrieren.

Neben den kinesiologischen Prozessen im Mikrokosmos einer Person, erweiterte sich mein Arbeitsfeld in den Makrokosmos dieser Personen und erfüllt mein Herz, meinen Körper und Geist mit tiefer Freude. Ein Kreis konnte sich schliessen.

Buddhistische Wurzeln

Meine buddhistischen Wurzeln sind das Fundament meines Schaffens. Durch sie spiegeln sich meine tiefsten Fragen an diese Existenz, die seit meiner Kindheit und Jugend Leitlinien meiner Suche waren.
Eine tiefgreifende Erfahrung 19-jährig führte mich zu einer Begegnung mit Karlfried Graf Dürckheim und einigen seiner damaligen Schüler, die mich in das Zazen, der Sitzmeditation des Zen eingeführt haben. Mit 21 reiste ich besessen und blauäugig nach Japan in ein buddhistisches Zen-Kloster der Rinzai-Schule mit der Absicht Mönch zu werden und kehrte mit einem Kulturschock nach 3 Monaten wieder nach Hause. Diese Erfahrungen waren jedoch tiefgreifender als ich anfangs bemerkte. Sie waren im Eigentlichen meine Initiation ins Leben und veränderten mich nachhaltig.
Durch die Jahre habe ich mit verschiedenen japanischen und westlichen Lehrern praktiziert und begegnete 1996 Richard Baker Roshi, dem Nachfolger von Shunryu Suzuki. Von ihm hörte ich schon seinerzeit in Japan und wollte ihn kennenlernen, da ich mich von Japanern immer weniger verstanden gefühlt habe. Im Jahre 2000 wurde ich Schüler und wurde durch ihn Laienordiniert mit dem buddhistischen Namen: Kaizan Yokaku.

Buddhistische Praxis und therapeutisches Schaffen sind für mich Ein Prozess. Der Weg zum Erwachen zeigt sich immer auch gerade da, wo wir den Raum der Selbstbezogenheit überschreiten und in den Raum des Wir eintreten. Die Begegnung mit einem Menschen ist immer einzigartig und einmalig. Treffen wir uns später wieder, sind wir verändert und erschaffen von neuem ein einzigartiges Feld. Wirklichkeit findet nur in diesem Moment statt. Öffnen wir uns, erhalten wir durch diese unmittelbare Erfahrung das Geschenk einer grösstmöglichen Entwicklung und Entfaltung und manifestieren die Einheit von Sein und Werden! - Mit Weisheit und Mitgefühl.

Mögen alle Wesen deren Leben ich berühre, Segen, Heilung und Glück erfahren!
Mögen sie frei sein von Angst, Schmerz und Leid!
Mögen sie offen sein für das Glück, das so nah und unmittelbar in Erscheinung treten kann.
Mögen sie leben ohne allzu viel Anhaften und allzu viel Abneigung, im Wissen,
um die Gleichheit aller fühlenden Wesen.